
Kiefergelenksdysfunktion oder Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD)
Kiefergelenkstherapie
Die Knochen des Schädels sind nicht starr miteinander verbunden. Sie besitzen eine geringe, aber dennoch sehr wichtige, Eigenbeweglichkeit von 1 – 3 mm. Diese nimmt mit zunehmendem Alter ab.
Über die Zähne kommt es zu einer Stabilisierung der Kiefergelenke und damit indirekt zu einer Stabilisierung der Kiefergelenke und Schädelknochen.
Das bedeutet, dass Veränderungen oder Fehlfunktionen im Bereich der Zähne auch zu Problemen in den angrenzenden Strukturen führen können.
Gleiches ist in anderer Richtung auch möglich. So kann unter anderem auch die Körperhaltung oder eine Beckenschiefstellung Einfluss auf die Kiefergelenke haben.
Bei Kiefergelenksdysfunktion kann es zu folgenden Symptomen kommen:
- Kopfschmerzen – meist einseitig
- Gesichtsschmerzen
- Kiefergelenksgeräusche (Knacken, Reiben)
- Tinnitus
- Gleichgewichtsprobleme
- Ohrschmerzen
- Veränderung der Nasenatmung
- Sekretionsstörungen an Auge, Nase, Mund
- Probleme im Schulter-Nacken-Bereich
- Schluckstörungen und Magenprobleme
- Rückenschmerzen
- Blockierungen der Hals- und Brustwirbelsäule
- Statische Wirbelsäulenveränderungen
- Beinlängendifferenz durch Beckenverwringungen
In enger Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt, lassen sich solche Kiefergelenksdysfunktion manualtherapeutisch behandeln.
Die Behandlung von Kiefergelenksdysfunktion bezieht sich auf folgende Strukturen:
- Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
- Iliosacral-Gelenke
- Kiefergelenke
- Schädelknochen
Nach einer ausführlichen Befundaufnahme, werden dementsprechend Gelenke mobilisiert, die Muskulatur und der Kapsel-Band-Apparat behandelt.
Haben Sie Fragen zur Behandlung von Kiefergelenken?
Sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!
